Auf den Kapverdischen Inseln weht in der Regel immer ein konstanter Passatwind. Der vorhandene Wind sorgt dafür, dass es trotz der relativ hohen Temperaturen auf den Kapverdischen Inseln angenehm ist. Der Wind schafft ideale Bedingungen für Wassersportaktivitäten. Die Kapverdischen Inseln gehören zum Beispiel zu den besten Orten der Welt zum Surfen.
Kurz gesagt
- Die Passatwinde sorgen im Winter für stärkere Winde
- Im Sommer weht der Wind deutlich schwächer
- Windstärke und -richtung unterscheiden sich je nach Insel
- Der Winter ist ideal für Kite- und Windsurfen
- Der Sommer eignet sich besser für ruhige Strandtage
- Wind kann die Seebedingungen und Aktivitäten beeinflussen
Durchschnittliche maximale Windstärke
Die durchschnittliche maximale Windstärke ist die Windgeschwindigkeit in 10 Metern Höhe über einen Zeitraum von 10 Minuten und deren Durchschnitt. Diese Windstärke ist also ein Durchschnittswert und liegt unter der tatsächlichen maximalen Windgeschwindigkeit. Die maximale Windgeschwindigkeit kann etwa 10 bis 20 Kilometer pro Stunde höher liegen.

In den Monaten Januar bis März herrscht auf den Kapverdischen Inseln durchschnittlich der stärkste Wind. Abhängig von der Insel und dem Standort liegt die Windstärke dann zwischen 5 und 7 auf der Beaufort-Skala (29 – 61 km/h). Basierend auf historischen Winddaten fällt der Höhepunkt der Windstärke in der dritten Woche des Jahres. Im April und Mai nimmt der Wind etwas ab und liegt durchschnittlich bei etwa 5 Beaufort (29 – 38 km/h). In den Sommermonaten und im Herbst ändert sich die Atmosphäre. Zwischen Juni und Oktober liegt die durchschnittliche Windstärke bei 3 bis 4 Beaufort (12 – 28 km/h). Im Laufe der Jahre wurde festgestellt, dass in der 29. Woche die geringste Windstärke des Jahres erreicht wird. Der Wind nimmt in den Wintermonaten wieder etwas zu. Im November und Dezember liegt die durchschnittliche Windstärke bei 5 Beaufort (29 – 38 km/h).
| Charakteristik | Geschwindigkeit in km/h | Beaufort-Windstärke |
|---|---|---|
| Schwacher | Wind 1 bis 11 | 1 und 2 |
| Mäßiger | Wind 12 bis 28 | 3 und 4 |
| Starker | Wind 29 bis 49 | 5 und 6 |
Hinweis: Die Windgeschwindigkeiten hängen stark von der Insel ab. Auf den flacheren Inseln wie Sal, Boavista und Maio wird man mehr Wind erleben als auf den Inseln mit Bergen wie Santiago und Santo Antao. Außerdem spielt auch der Standort auf der jeweiligen Insel eine Rolle. Bestimmte Orte sind nämlich besser geschützt als andere.
Südwestmonsun und Harmattan-Wind
Das Klima auf den Kapverdischen Inseln wird stark von den Nordost-Passatwinden beeinflusst. Dieser Wind weht am stärksten zwischen den Monaten Dezember und April. Zwei atmosphärische Faktoren beeinflussen diesen Nordost-Passatwind. Erstens der Südwestmonsun, der aufgrund der Lage der Kapverdischen Inseln nur wenig Regen mit sich bringt. Kap Verde gehört daher zu den trockensten Ländern der Welt. Zweitens gibt es den Harmattan-Wind. Dieser Wind kommt aus der Sahara (Afrika) und ist heiß, trocken und kann etwas Staub mit sich führen. Der Harmattan-Wind ist auch der Grund dafür, dass die flachen Inseln Sal, Boavista und Maio wüstenähnlich sind. Aus diesem Grund finden Sie hier wunderschöne Sandstrände und kleine Dünen vor. Der Harmattan-Wind weht zwischen den Monaten Oktober und Juni.
Datenerklärung
Die Wetterdaten stammen vom Wetterstation 85940 (Sal, Kap Verde). Die geografischen Koordinaten der Wetterstation lauten: 16,73 Grad Breitengrad, -22,95 Grad Längengrad und 54 Fuß Höhe. Die Daten basieren auf einer großen Menge an Datenpunkten, nämlich den historischen Tageswetterberichten von Januar 2012 bis März 2018. Wetterdaten sind anfällig für Fehler, Ausfälle und andere Defekte. Wir können daher keine Verantwortung für Entscheidungen übernehmen, die aufgrund dieser Wetterdaten getroffen werden.
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